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Wer sitzt am Steuerpult deines Geistes? (Dein inneres Riley verstehen)

Hast du manchmal ohne ersichtlichen Grund das Gefühl, wütend zu werden, dich plötzlich zurückziehen zu wollen oder dich beim Scrollen durch soziale Medien auf einmal unerklärlich unzulänglich zu fühlen?


Auch wenn dein Verstand dir sagt: „Es gibt eigentlich keinen Grund, traurig zu sein“, kann es sein, dass tief in dir drin ständig etwas Alarm schlägt.


Wenn du den Animationsfilm Inside Out gesehen hast, erinnerst du dich bestimmt gut an das berühmte „Steuerpult“ in unserem Kopf. Immer wenn im Leben der Hauptfigur Riley etwas schief lief oder sie ihre Komfortzone verlassen musste, übergab die Freude plötzlich das Steuer an Wut, Angst oder Traurigkeit.



Und wer sitzt gerade an deinem Steuerpult am Steuer?


Basierend auf meinen 30 Jahren Erfahrung im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Schauspielausbildung kann ich mit Überzeugung sagen: Hinter diesem Gefühl von Unruhe, Angst oder dem Empfinden, „nicht ganz vollständig“ zu sein, liegt ein sehr grundlegender Grund – unerfüllte emotionale Bedürfnisse.


So wie unser Magen knurrt, wenn wir hungrig sind, sendet uns auch unser Geist Signale, wenn wir emotional „hungrig“ sind.


In unserem neuesten Video, das wir für unseren YouTube-Kanal aufgenommen haben, sind wir genau in die Tiefe dieses Themas eingetaucht. Auch wenn wir erwachsen sind, lebt in uns noch immer ein Kind, das nach diesen grundlegenden Bedürfnissen sucht.


Lasst uns gemeinsam einen Blick auf diese fünf grundlegenden Bedürfnisse werfen, die oft die verborgene Ursache vieler Krisen in unserem Leben sind:


1. Nicht nur hören, sondern fühlen: Das Bedürfnis nach Liebe


Reicht es immer aus, wenn jemand zu dir sagt: „Ich liebe dich“? Meistens reicht es nicht aus. Denn Liebe ist nicht nur ein akustisches, sondern auch ein handlungsbezogenes und körperliches Bedürfnis. Eine Berührung auf der Schulter, eine herzliche Umarmung, das Gefühl, dass man geschätzt wird...


Wenn dieses Bedürfnis nicht erfüllt wird, schaltet unser Verstand automatisch die „Angst vor dem Verlust der Liebe“ ein, und wir können in Beziehungen entweder übermäßig ängstlich oder völlig distanziert werden.


2. Ständiger Alarmzustand: Das Bedürfnis nach Sicherheit


Bist du am Arbeitsplatz ständig auf der Hut, weil du Angst hast, Fehler zu machen? Oder hast du in deiner Beziehung das Gefühl, jeden Moment verlassen zu werden? An keinem Ort, an dem du dich körperlich und emotional nicht sicher fühlst, kannst du Wurzeln schlagen. Wenn „Angst“ am Steuer sitzt, wird es unmöglich sein, dein Potenzial zu entfalten.


3. „Bin ich gut genug?“: Die Falle des Vergleichens


Gerade in der heutigen Welt der sozialen Medien tappen wir alle in diese Falle. Auch in meinen Schauspiel- und Drama-Kursen beobachte ich das häufig bei meinen Schülern: Wir betrachten die perfekt inszenierten, schönsten Momente anderer und beurteilen unsere eigene Realität gnadenlos. Wir spielen unsere eigenen Erfolge herunter und kämpfen ständig mit einem Gefühl der „Unzulänglichkeit“. Vergessen Sie nicht: Das Gefühl der Unzulänglichkeit ist das Gefühl, das die Wut und die Gereiztheit in uns am stärksten nährt.



4. Gegen toxische Positivität: So akzeptiert werden, wie du bist


Eine der gefährlichsten Lügen der Persönlichkeitsentwicklung ist der Druck, „immer positiv denken zu müssen“. Nein, du musst nicht immer glücklich sein. So etwas gibt es nicht! Manchmal musst du trauern, manchmal wütend sein, manchmal einfach nur innehalten und weinen. Kannst du dich selbst so akzeptieren, wie du bist, anstatt deine Traurigkeit zu unterdrücken? Dir selbst sagen zu können: „Mir geht es gerade schlecht, und das ist völlig normal“, ist der erste Schritt zur Heilung und zur Selbstakzeptanz.




5. Lob von außen: Das Bedürfnis nach Bestätigung


Wir alle brauchen es, Worte wie „Gut gemacht“ oder „Das hast du toll gemacht“ zu hören. Doch hier liegt die feine Grenze: Zweifelt ihr an eurem eigenen Wert, wenn dieses Lob ausbleibt? Wenn wir nicht lernen, uns selbst auf die Schulter zu klopfen, werden wir unser ganzes Leben lang von der Bestätigung anderer abhängig.



Bewusstsein allein reicht nicht aus, man muss handeln: Lass uns gemeinsam eine EFT machen


Während du diesen Text liest, hast du vielleicht gedacht: „Ja, Arda, genau das erlebe ich gerade – ich habe große Angst davor, Fehler zu machen und verurteilt zu werden.“ Doch Wissen allein reicht nicht aus; solange du dieses im Körper festsitzende Gefühl nicht loslässt, kannst du die Kontrolle nicht zurückgewinnen.


Genau aus diesem Grund haben wir in der zweiten Hälfte des Videos, das ich mit meiner Schülerin Dila gedreht habe – die mit dieser Methode bereits viele Emotionen in ihrem Leben transformieren konnte –, eine wunderbare EFT-Übung (Emotional Freedom Technik) durchgeführt, um diese kritische Stimme in uns zum Schweigen zu bringen und die Angst vor dem „Was-werden-die-anderen-sagen“ zu transformieren. Mit einem meiner Schüler, einem professionellen Musiker, haben wir im Unterricht eine großartige Übung zum Thema „Angst vor dem Auftritt und vor Fehlern“ durchgearbeitet.



Wir haben Schritt für Schritt gezeigt, wie wir mit dem Satz „Auch wenn ich Angst davor habe, von anderen beurteilt zu werden, liebe und akzeptiere ich mich tief und vollständig …“ beginnen und durch sanfte Klopfbewegungen auf die Energiepunkte (Meridiane) unseres Körpers unseren Geist neu programmieren können.


Wenn du dich ständig darum kümmerst, was andere denken, aufgrund von Perfektionismus keine Schritte gehen kannst oder dich festgefahren fühlst, ist es an der Zeit, das Steuerpult deines Geistes wieder zu übernehmen.


Nimm dir eine halbe Stunde Zeit, such dir einen ruhigen Ort und mach gemeinsam mit uns die entspannende EFT-Übung aus dem Video mit. Du kannst dir sicher sein, dass das kleine Kind in dir, dein innerer Riley, es dir danken wird.


👇 Um das Steuerpult wieder zu übernehmen und unsere EFT-Praxis gemeinsam durchzuführen, kannst du dir das Video gleich unten ansehen: 


Mit lieben Grüßen, du bist wertvoll.


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