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Die Unsterblichen: Bist du bereit, die Kraft in dir zu entdecken?


„Seid gegrüßt, ihr Töchter des Zeus, schenkt mir eure zauberhafte Stimme und preist durch meine Zunge das Geschlecht der Unsterblichen … Wie wurden die Götter geboren, denen wir alles verdanken, wie teilten sie Ruhm und Ehre unter sich auf und wie ließen sie sich auf dem gewundenen Olymp nieder … Wir, die wir aus Mutter Erde und dem sternenreichen Himmel, aus der dunklen Nacht und den bitternen Wassern des Meeres geboren wurden. Rhea gebar Zeus, mich (Poseidon) und Hades, den Herrscher über die Toten; die Welt wurde in drei Teile geteilt, und wir drei erhielten unseren Anteil: das schäumende Meer und die weiten Ozeane fielen mir zu…


“ Es war der 16. Mai 2015. An einem warmen Abend an der Ägäis befand ich mich in der antiken Stadt Priene im Bezirk Söke in der Provinz Aydın. In dem jahrtausendealten Amphitheater spielte ich in dem Theaterstück „Anatolische Götter“ unter der Regie der lieben Ayla Algan den Meeresgott Poseidon. In dem von mir selbst verfassten Drehbuch sprach ich, wie oben beschrieben, von der Entstehung des Geschlechts der Unsterblichen in der griechischen Mythologie...

Wer waren diese Unsterblichen? Woher kamen sie? Wo sollten wir sie suchen? Lasst uns diesen Fragen nachgehen und uns auf eine geheimnisvolle und aufregende Reise begeben, auf der wir uns gegenseitig als Weggefährten begleiten, hin zum Olymp, dem Wohnort der Götter.


Die vom Himmel Kommenden: Die Anunnaki und die sumerischen Tontafeln


Eine der interessantesten Theorien zum Thema Götter in der Populärkultur stammt vom Autor Zecharia Sitchin. Seine Theorie basiert auf den Anunnaki, was im Sumerischen so viel wie „die vom Himmel Kommenden“ bedeutet.


Nach Sitchins Theorie sind die wichtigsten Details zu den Anunnaki folgende:

  • Sie stammen von Nibiru, dem geheimnisvollen, noch unentdeckten zehnten Planeten des Sonnensystems.

  • Sie benötigten das Element Gold, um die Atmosphäre ihres eigenen Planeten wiederherzustellen.

  • Vor etwa 430.000 Jahren landeten sie in der Region des Persischen Golfs und kolonisierten unseren Planeten, um dort Gold abzubauen.

  • Den sumerischen Tontafeln zufolge schufen sie den Menschen, damit dieser diese schwere Arbeit verrichten konnte.


Während diese Behauptungen diskutiert werden, wollen wir uns auch die Entsprechungen des Begriffs „Anunnaki“ in anderen Kulturen ansehen. Anunnaki entspricht im Alt-Hebräischen den Begriffen Anakeim und Elohim, im Ägyptischen hingegen dem Begriff Neter. Diese im alten Ägypten als „Neter“ bezeichneten Konzepte haben Übersetzer meist mit „Götter“ wiedergegeben. Ob diese Übersetzung jedoch die Tiefe des aus Ägypten stammenden Neter-Begriffs vollständig widerspiegelt, ist nach wie vor Gegenstand der Forschung.


Carl Gustav Jung und die Archetypen: Das göttliche Licht in uns


Einer derjenigen, die sich am intensivsten mit diesen als „Neter“ oder Götter bezeichneten Konzepten auseinandergesetzt haben, ist Carl Gustav Jung, der Begründer der Analytischen Psychologie.


Nach der Analytischen Psychologie besteht unser Geist aus Schichten, und unser persönliches Unterbewusstsein ist mit dem „kollektiven Unbewussten“ verbunden, dem gemeinsamen Erbe der gesamten Menschheit.


Laut Jung besteht dieser Bereich aus Archetypen, den Grundbausteinen des kollektiven Unbewussten. Archetypen sind unabhängig von Zeit und Raum; sie tauchen in allen Kulturen und historischen Epochen auf.

Jung beschreibt diese Struktur in uns wie folgt: „Gott hat ohne das Zutun des Menschen eine Vorstellung von sich selbst geschaffen, die in wahrhaft unfassbarer Weise erhaben und geheimnisvoll widersprüchlich ist, und hat sie als Archetyp, als archetypisches Licht, in das Unbewusste des Menschen eingebracht.“


Die stärkste Botschaft hier ist die Entdeckung des „inneren Gottes“. Das Abenteuer der Selbstfindung ist zugleich das Abenteuer der Entdeckung dieser archetypischen Kraft in uns, also unseres schöpferischen Potenzials.


Von der Kinoleinwand zu unserer inneren Reise: Kampf der Titanen


Genau wie beim Cinedrama-Ansatz können wir die Reisen der Filmfiguren als Spiegel unserer eigenen inneren Wandlung betrachten. Der 2010 erschienene Film „Kampf der Titanen“ (Clash of the Titans) ist ein hervorragendes Beispiel für genau dieses archetypische Erwachen. Der Film erzählt die Geschichte von Perseus, einem Helden, der erkennt, dass der einzige Weg, den Kampf gegen die Dunkelheit in seinem Inneren und die schrecklichen Monster zu gewinnen, darin besteht, die göttliche Kraft in sich (sein eigenes Potenzial) anzunehmen. Perseus, der als Gott geboren wurde, aber wie ein Mensch aufgezogen wurde und sich seiner Kraft daher nicht bewusst ist, kann die Hindernisse erst überwinden, wenn er sich seiner wahren Identität und der gewaltigen Kraft in seinem Inneren annimmt.

Verantwortung für uns selbst übernehmen

Der berühmte Mythologe Joseph Campbell sagt, dass die Texte der heiligen Bücher und die mythologischen Schriften eigentlich dieselbe universelle Wahrheit erzählen.


Campbell zufolge unterscheidet sich keiner von uns von Perseus, wenn es darum geht, unsere Wurzeln und unsere Kraft anzunehmen. Wir, die wir uns in der Hektik des Alltags verlieren, heben oft den Blick zum Himmel und warten auf Retter. Doch Campbell flüstert uns diese gewaltige Wahrheit aufrichtig zu: „Alle Götter, alle Himmel und Höllen sind in dir.“ Wie schon seit Jahrtausenden können wir die Kraft im Außen suchen und die Verantwortung denen auferlegen, die vom Himmel kommen. Oder wir können uns daran erinnern, dass die große Kraft, nach der wir suchen, eigentlich in uns selbst, in unserem Innersten liegt, und die Verantwortung für unser Leben mit Mitgefühl übernehmen. Komm, lass uns diesen Weg gemeinsam gehen – indem wir die Rollen erkennen, die wir spielen, und unsere innere Kraft erwecken. Die Entscheidung liegt bei dir!.


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Was bedeutet „Anunnaki“? Das sumerische Wort „Anunnaki“ bedeutet „die vom Himmel Herabgestiegenen“. Nach den Theorien des Autors Zecharia Sitchin sind die Anunnaki außerirdische Wesen, die vom Planeten Nibiru auf unsere Erde kamen und in der sumerischen Mythologie als Götter dargestellt werden.


Was ist ein Archetyp und wie definiert Carl Gustav Jung Archetypen? Archetypen sind universelle Symbole, Verhaltensmuster und Kraftzentren, die im gemeinsamen Gedächtnis der Menschheit (dem kollektiven Unbewussten) verankert sind. Laut Carl Jung sind Archetypen mentale Bilder, die in allen Kulturen und im Laufe der Geschichte in Mythen, Märchen und Träumen gemeinsam vorkommen.


Wie verbindet der Sinedrama-Ansatz Mythologie und Psychologie? Sinedrama ist eine Transformationsmethode, die die universelle Sprache des Kinos, kreatives Drama und archetypische Psychologie miteinander verbindet. Es nutzt die Heldenreise und die mythologischen Themen in Filmen (wie beispielsweise in „Der Kampf der Titanen“) als kraftvollen Spiegel, damit der Einzelne seine eigene innere Welt, seine Masken und die Rollen, die er in seinem Leben spielt, wahrnehmen kann.


🌟 Deine Reise endet hier nicht!


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Die Entscheidung liegt bei dir.

Jeder Schritt bringt dich dir selbst ein Stück näher. 🌱




 
 
 

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